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Cayman Islands

Cayman Cayman Islands


     Die Cayman Islands haben sich über Jahre hinweg einen äußerst mysteriösen und zweifelhaften Ruf erworben. Immer wieder spukt diese Inselgruppe in den Medien herum, wenn es um dubiose Finanzjongleure geht, die ihr Geld dort versteckt und unter Verschluss halten. Die Cayman Islands sind mittlerweile berühmt, berüchtigt und gelten als Wahrzeichen aller Steuerschlupflöcher. Doch mittlerweile hat sich auch dieses Bild ein wenig geändert.
 
    Inzwischen sind die Cayman-Inseln in erster Linie ein anerkannter Finanzplatz. Dort werden mehr Auslandsgelder verwaltet als auf den Bahamas oder den British Virgin Islands. Und die Cayman Islands sind der siebtgrößte Bankplatz weltweit. Das Bankgeheimnis ist streng – was gut ist und gilt auch für Immobilien-, Versicherungs- und Börsenmakler, - was noch besser ist.

     
    Bei Rauschgiftdelikten nutzt jedoch auch das Bankgeheimnis nichts. In diesen Fällen arbeiten die Behörden eng mit den US-Drogenfahndern zusammen. Wer also vorhat schmutziges Drogengeld auf den Inseln zu verstecken, der wird nicht weit kommen. Wer aber sein Geld vor staatlichem Zugriffen schützen möchte, wird seine Freude mit dieser karibischen Inselgruppe haben. Devisenkontrollen sind unbekannt, es herrscht freizügiger Kapitaltransfer. Die meisten Steuern, die in den europäischen Ländern den Unternehmen und Privatpersonen das Leben schwer machen, sind auf den Cayman-Inseln schlicht und ergreifend unbekannt. Es gibt weder Kapitalertrags, - noch Einkommens - oder Erbschaftssteuer. Im Grunde also – nichts wie hin zu dieser Inselgruppe.


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