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Singapur

Singapur
 

     Dank seines strengen, gesetzlich verankerten Bankgeheimnisses, welches sich an der Schweiz und Liechtenstein orientiert (und dies sind ja nicht die schlechtesten Vorbilder), ist Singapur eine echte Alternative zu europäischen Finanzplätzen. Immer mehr führende Banken der Schweiz oder Lichtenstein siedeln sich in dem Stadtstaat an. Das bedeutet, dass die Berater weiterhin in Zürich oder Vaduz sitzen, die Konten oder Depots aber in Singapur geführt werden – und damit aus EU-Sicht in einem Drittstaat. Was wiederrum bedeutet, dass der Anleger nicht erst nach Singapur zu reisen braucht, sondern bereits in der Schweiz oder Lichtenstein seine Entscheidungen zur Steuerersparnis treffen kann.
 
     Singapur hat sich als Finanzplatz vor allem für vermögenden Anleger bereits derart entwickelt, dass der Stadtstaat mittlerweile dabei ist traditionellen Topadressen wie Luxemburg oder den Channel Islands den Rang abzulaufen. Zudem spielt die Öffnung des Bankgeheimnisses in Europa den Asiaten direkt in die Hände : Immer mehr Anleger sehen sich nach außereuropäischen Finanzplätzen um – und Singapur verfügt über alles, was einen attraktiven Finanzplatz ausmacht : günstige Steuerregelungen, eine breite Palette von Offshore-Finanzservice-Angeboten und einen freien Devisenmarkt. Und natürlich eine strenge Einhaltung des Bankgeheimnisses, - dazu kommt, dass Singapur von der chinesischen Regierung weitest gehend in Ruhe gelassen wird, - sodass sich Anleger sehr frei dort bewegen können.


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